Die letzten Tage in Neuseeland- ein schmerzlicher Abschied

Ihr Lieben! Dies ist der finale Blogpost zu unserer Neuseelandreise und ich bin wieder etwas traurig.

Ich sehe wieder die schönen Plätze und habe den Geruch des Meeres bei Raglan in der Nase und spüre die Feuchtigkeit des Regenwaldes bei Coromandel auf der Haut. Höre die Musik von Ed Sheeran während wir die Strecke von Rotorua nach Waitomo fahren, in meinem Ohr und erinnere mich noch wie mir Tränen über die Wangen liefen, als wir unseren finalen Stopp: Auckland, ansteuerten.

Aber eins nach dem anderen.

Wir machten uns an einem sonnigen Tag auf nach Waitomo, zu den Glühwürmchen.

Da wir wie immer etwas zu früh dran waren, stellten wir unsere Koffer in der neuen Unterkunft ab und machten uns auf den Weg zum Raglan Beach. Unterwegs fanden wir noch den beeindruckensten Wasserfall auf der Nordinsel. Bridal Veil.

Wie passend dachte ich mir nur 🙂 Überall begleitete mich das Thema Hochzeit und Braut.

Dann ging es für uns endlich weiter Richtung Strand.

Dort fühle ich mich eben am Wohlsten. Den Sand zwischen meinen Zehen zu spüren, die salzige Luft auf der Haut. Der Wind in den Haaren und das Wasser, dass meine Beine umspült. Ich könnte tagelang am Wasser sitzen, ohne jemals Langeweile zu empfinden. Ich glaube ich war in meinem früheren Leben ein Fisch 🙂 Oder eine Krabbe. Ganz egal.

Der schwarze Vulkan Sand ist faszinierend, wie er in der Sonne glitzerte und Muster auf dem Boden ergab. Aber auch hier hiess es irgendwann für uns: Essen fassen und zurück zur Unterkunft.

Am nächsten Tag besuchten wir dann die Glühwürmchen Höhle in Waitomo. Und nachdem wir die Stalagmiten und Stalaktiten in den Höhlen Neuseelands gesehen hatten, durften wir mit einem Boot in der Dunkelheit und Stille durchs Wasser gleiten. Über uns und neben uns leuchteten die Glühwürmchen an den Wänden. Das war das Schönste, was ich bisher gesehen hatte. Ich kuschelte mich näher an Marcus und spürte seinen Herzschlag. In diesem Moment hätte ich ewig verweilen können.

Wenn ihr also in diese Gegend kommt, sollte das unbedingt auf eurer Liste stehen!

Am nächsten Tag fuhren wir die lange Strecke nach Coromandel hoch und ich freute mich schon besonders auf den tollen Strand, die Singray Bay und unseren kleinen Trip auf dem Wasser um die Cathedral Cove zu sehen, in der Narnia, Prinz Caspian gedreht wurde.

Und ich sollte nicht enttäuscht werden.

Allerdings war unsere Unterkunft etwas schwieriger zu erreichen. Da es in der Zeit viel geregnet hatte, waren viele Strassen ausgewaschen und schwer zugänglich.

Und um zu unserem BnB zu kommen, mussten wir ein kleines Flussbett überqueren. Ich sag es euch, ich rechnete schon aus, wie oft wir dieses Erlebnis haben mussten, bis wir dann die Unterkunft wechseln konnten und hoffte nur, dass wir nicht weggespült wurden. Allerdings war es, wenn man dann endlich „Zuhause“ ankam, recht gemütlich in dem kleinen Hidden Valley. Selfcatered, Jaccuzzi, die Ruhe im Urwald. Herrlich.

Mein absoluter Favorit dort war die Badewanne, die in den Boden eingelassen war, mit Blick in den Urwald hinein. Die Neuseeländer verstehen es eben, ihren Gästen ausgefallene Ideen zu präsentieren.

4 wunderschöne Tage verbrachten wir in der Gegend und natürlich stand für uns ganz viel Strand und ein Shooting auf dem Plan. Und ich möchte keine Sekunde dort missen.

Und dann mussten wir auch schon unser letztes Stück antreten. Die Reise nach Auckland. Im Auto merkte ich, dass die Stimmung etwas gedrückt war. Wir waren beide stiller. Hörten ruhigere Musik und machten öfters einen kleinen Stopp, nur um durchzuatmen und uns noch einmal bewusst zu werden, was für tolle Erinnerungen wir in den letzten Wochen gesammelt hatten. Dabei rann mir auch die ein oder andere Träne über die Wange.

In Auckland angekommen, waren wir etwas überfordert mit den vielen Menschen und dem Lärm dort. Wir gaben unseren Mietwagen ab und in dem Moment schaute mich Marcus an und ich wusste, dass er genau das selbe dachte wie ich. Hier nun endet die Reise. Er gab mir einen Kuss, nahm meine Hand, so wie er es immer tut, wenn er merkt, dass es mir nicht gut geht und wir schlenderten gemeinsam durch die Strassen von Auckland, versuchten uns mit Shopping und einem leckeren Eis am Hafen abzulenken und nicht an den Heimflug zu denken.

Da kam es gelegen, dass wir uns am nächsten Tag mit der lieben Michaela noch einmal treffen konnten, die in der Zeit noch in Auckland war.

Sie zeigte uns noch ein paar Seiten, die wir noch nicht gesehen hatten und einen ihrer Lieblingsparks vor Ort. Und zum Abschluss assen wir gemeinsam bei Mekong Baby, was ich wirklich empfehlen kann!

Müde fielen wir Abends ins Bett, nachdem wir die Koffer gepackt hatten und bereiteten uns auf den Heimflug vor….

Viele von euch die schon einmal Neuseeland waren wissen, wie es sich anfühlt wieder zurück zukommen und in die Routine Deutschlands notgedrungen zurück zu finden.

Auch wenn man nicht will, nimmt einen das Leben hier wieder ein. Aber man weiss, dass ein Stück von einem selbst dort, am Ende der Welt geblieben ist.

Deswegen versuche ich hier in meiner Heimat die Welt ein wenig zu verbessern. Und wenn es nur im Kleinen ist.

Es sind die Dinge, wie anderen eine Freude machen, freundlich und offen Fremden gegenüber zu sein, Gutes tun, selbstlos sein und höflich miteinander umzugehen.

Ich finde jeder sollte dies tun. Denn die Menschlichkeit und der Anstand ist in den letzten Jahren wirklich merklich weniger geworden.

Und eben das lernt man, wenn man verreist und mehr sieht als seine eigene kleine Welt.

Man erweitert seinen Horizont, lernt verschiedene Kulturen kennen und merkt, dass die Probleme mit denen man sich zu Hause rumschlägt, gar nicht so gross sind.

Man stellt fest wie viele unnötige Dinge man besitzt, die einen in Wirklichkeit gar nicht glücklich machen. Und die man wenn wir mal ehrlich sind, auch nicht braucht.

Also, bucht schnell euren nächsten Trip, erkundet die Welt, denn sie ist so wundervoll und wartet nur darauf von euch entdeckt zu werden.

<3 Julia

Wer von euch noch einmal zum Start unserer Reise springen möchte, kann sich hier den ersten Blogpost noch einmal durchlesen.

 

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