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Wir haben es getan- unsere standesamtliche Trauung

Heute wird es seeeeehr persönlich. Ich zeige euch unsere standesamtliche Wintertrauung in Oppenweiler. Yeah!

Hach wo soll ich nur anfangen. Gefühlt ist alles schon sooo lange her und der Anfang des Jahres kommt einem wie ein Traum vor.

Marcus hatte mir ja 2017 in Neuseeland die Frage der Fragen gestellt und darauf hin überlegten wir dann wie wir unsere Hochzeit ausrichten würden. So weit so gut. Ich weiss, dass Marcus jetzt beim Wort Hochzeit nicht ausflippt, im Gegenteil zu mir, also sollte es etwas sein, womit er sich wohl fühlte. Das war schon mal klar. Eine pompöse Hochzeit würde rausfallen, denn das wären wir beide eh nicht.

Von einer kleinen Party im Garten seiner Verwandten, über eine intime Trauung auf Mallorca im kleinen Familienkreis mit Pool und Barbecue, bis hin zur freien Trauung in Neuseeland. Vieles ging uns durch den Kopf und wir überlegten, wie es uns am Besten gefallen würde. Denn wir mussten niemand beweisen, dass wir füreinander perfekt sind. An diesem Tag sollte es nur um uns und unsere Liebe gehen.

Wenn man wie ich schon viele Hochzeiten begleite hat, dann fällt es einem schwer einen Weg für sich zu finden um niemanden zu kopieren. Vieles gefiel mir und ich konnte mir einiges Vorstellen. Da es aber nicht nur um mich sondern um uns beide ging, musste es für uns beide eben passen.

Nachdem dann 2 Jahre vergangen waren, wussten wir, dass wir standesamtlich gerne in Deutschland heiraten wollten. Denn der Aufwand und die Kosten das Ganze in Neuseeland zu machen uns dann auf deutsch übersetzen zu lassen war uns Schwaben zu viel. Mit dem Geld wussten wir definitiv besseres anzufangen. Helikopter Flüge z.B.

Der Plan war eigentlich ganz alleine zu heiraten. Und wie ihr wisst, ändern sich Pläne gerne mal 🙂 Marcus lud, nach einem Geburtstag, auf den ich nicht mitgehen konnte, weil ich arbeiten war, seine Eltern und seine Tante sowie den Onkel, ein und ich wollte dann natürlich meine Mutter auch dabei haben. Das ist ja logisch. 🙂

Marcus, mein ältester Bruder war dann unser beider Trauzeuge, denn mit ihm verstehe ich mich am Besten von meinen Brüdern. Er hat eben eine kreative Ader, das verbindet ungemein. Und da ich dann zwischen 2 Marcussen sitzen würde, dachte ich, das kann nur Glück bringen 🙂

Meine lieben Mädels, Simone und Patricia, die mir dann auch die Blumen und das Styling gemacht hatte, wollte ich auch dabei haben. Sie bedeutet mir so viel und ich bin über die Freundschaft mehr als dankbar. Da mussten sie einfach dabei sein. So und dann musste auch schnell der Schlussstrich gezogen werden, sonst hätten wir wirklich mit der kompletten Familie feiern können.

Also wurde kurzerhand dann eine freie Trauung in Neuseeland gebucht und eine standesamtliche kurz vor Abflug in Oppenweiler. Dieses wunderschöne Wasserschloss ist einfach ein Traum und immer, wenn ich dort im Winter wie im Sommer, Hochzeiten begleiten durfte, hüpfte mein Herz, denn der Raum ist sowas von fotogen, hell , freundlich und hat sehr angenehme Farben. So wie man es sich vorstellt. Perfekt.

Mein Tipp an euch

Wenn ihr euch überlegt im Winter zu heiraten, dann solltet ihr euch einen schönen, hellen Ort aussuchen. Und wie ihr seht ist es immer möglich zu heiraten, egal zu welches Jahreszeit. Auch wenn das Wetter dann eben nicht planbar ist. Deswegen legt ihr ja eh alles auf innen aus, um dann in einer tollen Location zu heiraten und zu feiern.

Da wir ja im Januar 2020 geplant hatten, uns trauen zu lassen, wusste ich es musste ein helles Trauzimmer sein, da man nie weiss, wie das Wetter wird.

Und ich behielt sowas von Recht. Einen Tag vor der Hochzeit, war strahlender Sonnenschein, mit einer knackigen Kälte und an unserem Tag? Nebel, Glätte auf der Strasse und Nieselregen. Aber, so what?! Ich kann das Wetter nicht ändern, ich kann nur meine eigene Einstellung ändern. Und das tat ich, ich glaub, nein ich hoffe, dass ich eine entspannte Braut war. Klar war ich aufgeregt, jetzt mal die Rollen zu tauschen und vor der Kamera zu stehen mit allem drum und dran ist schon ne Nummer. Deswegen kann ich meine Brautpaare so gut verstehen. Die Nervosität, die Aufregung. Das alles gehört eben dazu.

Es hiess also morgens relativ früh aufstehen und mich dann von Patricia stylen lassen. Ich hatte bei der lieben Simone dann auch einen Haarkranz und auch einen Hoop Reifen aus getrockneten Blumen, so wie ein Blumenarmband für meine Mutter, bestellt, denn wir sind nach der Trauung dann direkt zum Bahnhof los um am nächsten Tag nach Neuseeland zu fliegen. Da wäre es zu schade gewesen, wenn ich dann den Strauss hätte vertrocknen lassen. So konnte ich mich noch auf etwas freuen, als wir nach Hause kamen. Und das brauchte ich dringend, ihr wisst, was ich meine, wenn ihr unsere Geschichte verfolgt habt….

Und auch jetzt hängt beides noch als Dekoration bei uns zuhause und ich kann es mir jeden Tag ansehen und in Erinnerungen schwelgen.

Die tolle Papeterie für beide Hochzeiten gestaltete die wundervolle Maja. Und diese hat ebenfalls einen Ehrenplatz bekommen in unserer Wohnung. Hach, ein Träumchen.

Die Nervosität stieg erst, als wir uns dann aufmachten, um mit dem Auto zum Standesamt zu fahren. Huiii, da war ich wirklich nervös. Obwohl sich ja an der Situation, dass Marcus und ich zusammen sind, nichts änderte, es wurde nur noch einen ticken offizieller und fester.

Es war ein tolles Gefühl, gleich Mann und Frau zu werden. Wahnsinn, also geniesst diese Vorfreude so lange wie möglich!

Die liebe Rebecca begleitete uns fotografisch auch im Standesamt und ich bin so froh, dass einfach alles passte, auch die Standesbeamtin war und ist eine so lustige und quirrlige Frau, ich wusste, das würde auch Marcus gefallen. Und wie ihr gleich auf den Bildern sehen werde, wurde seeeeehr viel gelacht.

Die Trauung war einfach perfekt auf uns zugeschnitten und es wurde viel persönliches erzählt. Wir haben mega viel gelacht und auch Marcus wurde super angesprochen mit der Trauung.

Es wurde viel erzählt von unseren gemeinsamen Reisen, den Hobbys wie Filme- und Serienmarathons schauen und den Mittelalter Märkten und dem Wrestling, welches wir gerne besuchen. (Letzteres allerdings schauen wir nur, keine Angst :-))

Der schönste Teil, in dem mir auch die Tränen kamen, war der Teil, in dem die Standesbeamtin vorlas, was Marcus an mir liebte.

Puuhhh, da kommen wir wieder die Tränen, wenn ich diese Zeilen hier gerade schreibe. In seinen Worten: ‘er liebt es, dass ich genau so verrückt bin wie er und ich seine Gefährtin bin, mit der er noch so viel erleben will und mit der er noch um die Welt reisen möchte….’ Und noch so einiges mehr, was aber gerne unter uns bleibt 🙂

Da wir beide Herr der Ringe lieben, finde ich den Ausdruck ‘Gefährtin’, den er gewählt hatte, so viel bedeutungsvoller. Ich liebe diesen verrückten Mann einfach!

Wir können uns beide noch an so viel von der Trauung erinnern, was wirklich toll ist. Denn ich hatte schon etwas Bammel, dass ich so aufgeregt sein würde, dass ich die Hälfte nicht mitbekomme.

Es gab keinen Ringtausch, was die Zeremonie aber nicht weniger bedeutungsvoll machte.

Und dann war es soweit. Wir beide waren Mann und Frau. Nach 10 turbulenten Jahren. Und es sollte genauso turbulent weiter gehen 🙂 Ja mit uns wird es eben nicht langweilig.

Wenn ich jetzt die Bilder betrachte, bin ich soooooo froh, dass wir Rebecca auch beim Standesamt dabei hatten. Diese Erinnerungen verblassen sehr schnell und durch die Bilder kann ich genau diese Gefühle wieder zurück holen, mich genau wieder in den Moment hineinversetzen.

Deswegen, wenn ihr überlegt, ob es sich lohnt: oh ja, es ist sogar unbezahlbar, wenn man es sich genauer überlegt.

Und jetzt dürft ihr ein bisschen teilhaben an unserer winterlichen Trauung. Die Freie in Neuseeland kommt auch noch, versprochen.

xoxo, Julia

Die Fotos der Papeterie sind von mir, das habe ich natürlich gleich festhalten müssen und jetzt folgen die von unserer Fotografin.

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