Gastbeitrag von Jessica Knackstedt

Arbeiten im Home Office mit Kindern daheim
Als die liebe Julia mich fragte, ob ich einen Gastartikel zum Thema Arbeiten im Home Office mit Kindern daheim schreibe, war von Corona noch gar keine Rede.
Die Situation hat sich in den letzten Wochen so sehr geändert, dass ich meinen ursprünglichen Artikel nun etwas abgeändert habe.
Das Wichtigste in meinen Augen ist sich straff zu organisieren, ohne diese Disziplin wäre es für mich wahnsinnig schwer.Ich plane meinen Tag digital und sortiere ganz konsequent aus, was nicht unbedingt jetzt gemacht werden muss, wird nach hinten geschoben. Denn, es wird auch eine Zeit nach Corona geben und da kann man die ganzen unliebsamen Aufgaben nachholen.
Und dann schaue ich, wie der Tagesrhythmus meiner Kinder ist. Und das empfehle ich dir auch!Schlafen sie morgens gerne länger, dann kannst du dir morgen 1-2 Stunden konzentriertes Arbeiten herausnehmen oder hast du Kinder die Mittagsschlaf machen, dann leg dir die Arbeiten für die du die größte Konzentration benötigst in diese Zeit. Ich arbeite am liebsten in den Abendstunden, da habe ich meine Hochphase.Über den Tag verteilt lege ich mir dann immer kleine aufgaben, die ich zwischendurch erledigen kann und da kommt es total auf die Kooperation deiner Kinder an, wie viel du schaffst.Meine sind 2 Jahre alt und tolerieren tatsächlich nur Kleinigkeiten. Da muss zur Not dann einfach das Tablet her, wenn ich etwas Wichtiges noch zu erledigen habe.
Mein Leitsatz in der aktuellen Phase ist das Pareto Prinzip, oder wie ich gerne sage, 80 ist das neue 100.Das Prinzip sagt grundsätzlich, dass du 80% deiner Arbeit in 20% der Zeit schaffst. Und genau das ist es, was ich aktuell benötige. Viel schaffen in wenig Zeit.
Wenn du noch eine Technik für effektives Arbeiten suchst, probiere doch mal die Pomodoro Technik.Diese Technik unterteilt deine Arbeitszeit in 30 Minuten Einheiten. In denen arbeitest du 25 Minuten an einer Aufgabe, machst 5 Minuten Pause und dann wechselst du zur nächsten Aufgabe.Stell dir dazu am besten einen Timer auf deinem Handy. Die Technik erfordert etwas Übung, steigert aber unglaublich deine Produktivität innerhalb dieser kurzen Zeitfenster.
Und zu guter letzt noch einen Tipp, wie du deine Aufgaben in Reihenfolge bringen kannst.Da arbeite ich nach dem Prinzip eat the frog first.Das heißt, die schwerste oder unangenehmste Aufgabe als erste erledigen.Das Hochgefühl diesen Klotz weg zu haben trägt dich durch die restlichen Aufgaben.Meine Erfahrung ist, dass Kinder nicht planbar sind und besonders an Tagen, an denen ich mir richtig viel vornehme, werden sie abends nochmal wach oder schlafen mittags gar nicht.Dann ist es für mich total beruhigend zu wissen, dass diese Aufgabe schon weg ist.
Und wenn alles gut geklappt hat, beende ich den Arbeitstag gerne mit einer schönen Aufgabe. 
Was ist dein ultimativer Tipp fürs arbeiten mit Kindern daheim?Ich freue mich über deinen Kommentar.

photo: Sabine Schütz

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