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Kaikoura und Nelson- Neuseeland Teil 4

Heute zeige ich euch die letzte Reiseroute auf der Südinsel Neuseelands.

Unser letzter Stopp war ja Hokitika, an der Westküste und da wir unbedingt mit den Delfinen schwimmen wollten und das auch schon gebucht und bestätigt bekommen hatten, nahmen wir den langen weg nach Kaikoura auf uns.

7 Stunden sind wir gefahren. Aber die Fahrt war nie langweilig, da es immer einen Aussichtspunkt gab, bei dem man mal Stopp machen konnte und einfach mal für ein paar Minuten durchatmen. Wir hatten es ja nicht eilig da wir erst am nächsten Tag den Trip gebucht hatten.

Durch das schlimme Erdbeben waren noch viele Teile der Strasse gesperrt und wir mussten mit Blockabfertigungen rechnen. Wäre alles nicht so schlimm gewesen, wenn wir beide nicht mega dringend aufs Klo gemusst hätten. Also mussten wir in Hamner Springs kurz stoppen.

Wow, das war aber eine wirklich süsse kleine Stadt. Es wird auch das Aspen von Neuseeland genannt. Gerne werden hier auch Junggesellenabschiede gefeiert. Das kann ich mir sehr gut vorstellen.

Also schnell einen Kaffee gekauft und weiter ging es. Je näher wir Kaikoura kamen, desto mehr beschädigte Strassen fanden wir vor. Teilweise konnte man nur 30 fahren und Brücken die einst dort standen waren nicht mehr da und es wurden Erstazbrücken gebaut.

Schon ein bisschen mulmig war das Gefühl, aber als wir dann mit dem Blick auf das Wasser belohnt wurden, waren alle Bedenken weggewischt.

Wir checkten in unserem Bnb ein. Das würde ich keinem mehr empfehlen aber ok, es war direkt am Wasser und nicht weit vom Zentrum entfernt. Es war eine Schaffarm und ihr wisst was es da gibt: riesen Spinnen! Und wir hatten das Gefühl, dass eine Maus in der Wand wohnte. Merkwürdige Geräusche in der Nacht und die Besitzer waren etwas merkwürdig. Man hat sich eher gefühlt, als ob man ein störender Faktor wäre, da unser Zimmer in deren Haus war und wir immer durch die Küche und das Wohnzimmer gehen mussten.

Dafür wurden wir aber mal wieder mit einem tollen Sonnenuntergang belohnt und so erkundeten wir noch ein bisschen die Gegend.

Und am nächsten Morgen ging es für uns schon los zum Delfinschwimmen. Leute ich weiss gar nicht wie ich das in Worte fassen soll, was wir da erlebt haben.

Ich verlinke euch hier nochmal unser Video mit den Ausschnitten vom Schwimmen.

Video

Also am Anfang hab ich mir wirklich beinahe in meinen Neopren Anzug gemacht. Schwimmen auf offenem Meer. Man kennt ja viele Geschichten mit den Haien und mir wurde immer wieder versichert, dass es die hier nicht gäbe. Hmmmmm. Also sprang ich rein und war sofort in mitten des Delfinschwarms. Oh mein Gott! Was für fantastische Wesen! Viele waren neugierig und wollten mit uns spielen. Um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen sollte man Geräusche machen und auch ein paar Kunststücke machen wenn sie um einen herum schwammen. Wow, ich war echt sprachlos als wir nach 1,5 Stunden dann an Board sassen und von den Delfinen noch begleitet wurden.

Dieses Erlebnis kann ich wirklich nur jedem empfehlen und ans Herz legen.

Glücklich und müde sind wir ins Bett gefallen. Und hatten in der Nacht ein Erdbeben.

Es war kein grosses, aber man hat es deutlich gespürt. In Neuseeland gibt es minütliche Erdbeben, manche sind aber so klein, die spürt man nicht. Aber das hat mir wirklich einen Schrecken verpasst. Unruhig versuchte ich weiter zu schlafen und Marcus neben wir war ganz entspannt. Wenn etwas gewesen wäre, hätte unsere Gastgeber uns Bescheid gegeben. Sie haben seid dem grossen Erdbeben Verhaltensregeln in jedem Zimmer ausliegen und eine Tasche mit Notfallequipment immer griffbereit neben dem Bett.

Auf den Schreck hin sind wir dann erstmal am nächsten Tag wandern gegangen. Langsam kroch der Nebel hoch und verschlechterte unsere Sicht. Wir wollten Robben sehen und sind dann auch beinahe über sie gestolpert weil man fast die Hand vor Augen nicht sehen konnte.

Alles was ihr auf den Bilden seht, was grünlich und frisch aussieht, wurde von dem letzten grossen Erdbeben nach oben gedrückt. Das ist wirklich unglaublich, aber wir haben es mit eigenen Augen gesehen und konnten uns so auch erst vorstellen was für ein starkes Erdbeben das gewesen sein musste.

Da die Küstenstrasse noch gesperrt war, mussten wir wieder den gleichen Weg zurück über den Pass fahren. Also wieder gefühlte 9 Stunden. Oh wow, so lange sind wir noch nie in Neuseeland am Stück im Auto gesessen.

Als wir dann in Nelson ankamen, machte der Ausblick, der Sonnenuntergang und das Bnb alles wieder wett.

Das war mit Abstand die schönste Unterkunft, vielleicht hat Marcus mir dann deswegen auch dort den Antrag gemacht. Es passte einfach alles perfekt.

Um noch ein bisschen die Gegen zu erkunden, sind wir nach Mapua gefahren. Dann weiter nach Marahau. Denn dort sollten wir am nächsten Tag eine wundervolle Kajaktour machen.

Es war Ebbe und wir konnten Kilometerweit sehen und laufen. Also kauften wir bei The Fat Tui leckere Burger und Süsskartoffel Pommes und setzten uns gemütlich hin und beobachteten wie langsam die Flut kam.

Am nächsten Morgen schmierten wir uns mit 50er Sonnencreme ein, denn uns wurde gesagt: 5 Minuten auf dem Wasser und man hat Sonnenbrand. Aber ganz üblen. Die Sonnenstrahlung dort unten ist einfach um vieles höher, als bei uns. Und Marcus, mein kleiner Vampir, musste besonders aufpassen.

Unser Guide beim Kajaken war so ein lustiger Kerl und wir hatten mega viel Spass. Leider hatten wir nur die halbtags Tour gebucht, das würden wir definitiv das nächste mal ändern. Er führte uns zu abgelegenen Stränden die man nur mit dem Kajak erreichen konnte und erzählte uns viel über die Flora und Fauna. Das Wasser ist so unfassbar klar und der Sand so fein.

Um dann noch ein bisschen zu relaxen entspannten wir im hauseigenen Jaccuzzi. Der absolute Oberhammer wirklich. Hier weiss man wie man das Leben geniessen kann.

Am nächsten Morgen ging es für uns auf den Markt und zum Ringmacher von Herr der Ringe. Damit ging unser Nerdherz wieder auf 🙂

Wenn ihr mehr über diesen Teil lesen möchtet und wie dann der Antrag war kann ich euch nur meinen vorherigen Blogpost empfehlen.

Die anschließende Wanderung war anstrengend aber der Abel Tasman National Park zählt zu meinen absoluten Favoriten auf der Südinsel und beim nächsten Mal möchten wir hier eine Woche lang bleiben, da man so viel sehen kann und die Wanderungen und Kajaktouren fantastisch sind.

 

Und somit war das der letzte Tag auf der Südinsel. Ein wundervoller Abschluss mit einem Glas Wein, einem wundervollen Sonnenuntergang und einem Traumantrag von meinem Schatz.

Am nächsten Morgen, ging es sehr früh für uns los, nach Picton zur Fähre, um nach Wellington überzusetzen. Die Fahrt war sehr ruhig und auch hier hatten wir wieder wundervolles Wetter. Die Südinsel hatte uns verzaubert und mit wunderbarem Wetter verwöhnt. Das sollte auch noch eine Weile so weiter gehen.

Und jetzt wünsche ich euch viel Freude mit den Bildern. Ich träume noch ein wenig von den wunderbaren Tagen in Nelson.

<3 Julia

 

 

 

 

 

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