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Unsere kleine Auszeit in Neuseeland- Teil 1

Mir fällt es richtig schwer über unsere kleine Auszeit in Neuseeland zu sprechen. Nicht weil es uns nicht gefallen hat, ganz im Gegenteil. Es war überwältigend. Und dieses Gefühl klingt immer noch nach. Ich kann es nicht in Worte fassen, wie ich Neuseeland empfunden habe.

Als wir mit dem Flieger über die Westküste Richtung Christchurch im Anflug waren, konnte ich mich nicht mehr zurückhalten.

Ich habe geweint. Endlich, endlich sind wir hier. Nicht nur weil der Flug so lange gedauert hat und wir noch 3 Tage in Singapur verbrachten, sonder weil ich sieben Jahre davon geträumt habe einmal das Land der Kiwis zu sehen, durch Berge und Täler zu wandern und einfach im Moment zu leben.

Natürlich weiss man nie was einen am anderen Ende der Welt erwartet, man kann nur das Beste hoffen und positiv gestimmt sein.

Und es war alles viel schöner, als wir uns es je erträumt hatten. Sogar jetzt, beim Verfasse dieses Blogposts, muss ich mir ein paar Freudentränen von der Wange wischen.

Neuseeland verändert dich. Das habe ich nie geglaubt, bis ich es selbst erfahren habe. Es verändert dich in eine gute Weise und ich finde jeder Mensch sollte einmal solch einen Trip in ein entferntes Land unternehmen, um an sich selbst zu arbeiten. Vielleicht wäre die Welt dann ein besserer Ort.

 

Jetzt aber zu unserem Roadtrip auf der Südinsel. Ich muss unsere Reise in kleine Teile aufsplitten, da wir ca 2000 Bilder haben und ich euch nicht Reizüberflutung möchte.

Gelandet sind wir in Christchurch nach einem ca 11 Stunden Flug. Wir hatten Singapore Airlines ausgesucht und wurden auch nicht enttäuscht. Die Premium Economy ist er Wahnsinn. Viel Platz und ein angemessener Preis. Da wir nie Business fliegen würden, war das ein wunderbarer Kompromiss.

Nachdem wir bei EuRopcar unser geräumiges Auto abgeholt hatten, hiess es erst einmal Linksverkehr für uns. Oh ich sag es euch, da ist es gut wenn man zu zweit im Auto unterwegs ist. 4 Augen sehen einfach mehr 🙂 Und die Konzentration ist nach dem langen Flug einfach nicht mehr ganz so frisch. deswegen wren wir froh, dass wir nur bis ind kleine französisch Fischerdorf Akaroa fahren mussten.

Der Weh dorthin war fantastisch. Ich glaube die meisten Bilder habe ich gleich am ersten Tag gemacht. Die Landschaft ist einfach so wie ich sie mir vorgestellt hatte. Berge, das Grün, das helle Beige. Herrlich.

Öfters machten wir Halt um die Aussichten zu geniessen und ein paar Fotos zu machen.

In unserem ersten BnB angekommen, führte uns die Besitzerin einmal durch die Gegend und schon machten wir uns auf in die kleine Stadt um unsere Erstverpflegung zu kaufen. Kühltasche, Akkus, Wasser, Essen und eine Simkarte fürs Handy.

Da ich wusste, dass man auf der Südinsel wunderbar die Sterne beobachten konnte, gab es passend zum Valentinstag eine kleine Flasche Sekt und ein bisschen was Süsses. Geplant war in eine Decke eingekuschelt auf der Terrasse unseres kleinen Cottages in die Sterne zu schauen. Pustekuchen. Um 5 Uhr mittags sind wir dann eingeschlafen und mussten das Ganze auf den nachten Tag verschieben. Ja wie das Leben so spielt 🙂

Nachdem wir ausgeschlafen hatten, machten wir uns auf den Weg wieder in die Stadt. Wir hatten eine kleine Bootstour gemietet und hatten bestes Wetter.

Zusammen mit ein paar Franzosen und Amerikanern, fuhren wir etwas aus der Bucht heraus und sahen Delfine sowie Seerobben.

Nach der Tour liefen wir noch ein kleines Stück durch sie Stadt und erkundeten die naheliegende Gegend.

Neuseeland zeigte sich von seiner besten Seite und das sollte auch so weiter gehen.

Am nächsten Tag fuhren wir etwas in die Berge und schauten was uns TripAdvisor so anbot. Fishermans Bay Garden war nicht weit weg von uns und wir beschlossen uns dort umzusehen.

Ein herrlicher Garten, der von den Besitzern komplett alleine gepflegt wurde. Das ist eine Heidenarbeit. So viel Hektar! Aber mit viel Liebe, wie man sehen konnte.

Unser nächster Weg führet uns nach Twizel. Dort hatten wir eine 4 Stündige Wanderung zum Mt.Cook geplant, so wie eine Fahrt auf dem Gletschersee, der Tasman Glacier.

Unfassbar schön, wirklich. Anstrengend aber jede Wanderung lohnte sich, da man immer mit einer wunderschönen Aussicht belohnt wurde.

Der Lake Pukaki und der Lake Tekapo hatten eine unfassbare blauen Farbe. Das kann man sich nicht vorstellen, dass muss man wirklich live erlebt haben.

Dort hatten wir auch geplant an der Chapel of the Good Shepherd den Sonnenuntergang zu geineissen und, laut Reiseführer ist dies auch der perfekte Ort, da es der dunkelste Ort  in Neuseeland sei um Sterne zu beobachten. Also Versuch zwei wurde gestartet.

Und es wurde uns nicht zu viel versprochen. Es war traumhaft und romantisch. Und ohne Stativ war es etwas schwierig, aber nicht unmöglich ein paar Bilder zu machen um die Stimmung einzufangen.

Und wie immer hatten wir Traumwetter. Perfekt um Bilder zu machen, deswegen sprach ich auch ein schwedisches Pärchen in unserem BnB an und nutze die Gelegenheit und den Ausblick.

Und dass wir den Mt. Cook so gut sehen konnten, war wohl ein absolutes Glück. Wir hatten in tagsüber und bei Abendlicht. Das sei wohl etwas ganz besonderes gewesen, da er sonst Wolkenverhangen sei. Such a lucky couple 🙂

Und nun lasse ich euch in den Zauber Neuseelands eintauchen und nächste Woche zeige ich euch dann unseren Weg von Te Anau, über Queenstown nach Wanaka. Also seid gespannt!

<3 Julia

 

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